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Behandlung Behandlung diabetische Retinopathie

Die Behandlung - Lasertherapie

Diabetesbedingte Netzhautveränderungen (diabetische Retinopathie) entstehen durch erhöhten Blutzucker. Mit einer speziellen Laserphotokoagulation kann ein Fortschreiten dieser Netzhautveränderungen verhindert werden.

Durch Wärmeeinwirkung zerstört das Laserlicht die vermindert durchbluteten Netzhautteile, was zur Rückbildung der krankhaften Blutgefäßwucherungen führt und die Bildung weiterer Neubildungen verhindert. Mit dem Laser werden gezielt stark sauerstoffverbrauchende Sinneszellstrukturen zerstört, wobei dazwischen unbehandelte Areale für das Sehen erhalten bleiben. Dadurch wird die Produktion jener Wachstumsfaktoren, die für die Neubildung von krankhaften Gefäßen verantwortlich sind, verringert. Bestehende Wucherungen bilden sich in der Folge zurück. Das Risiko des Sehverlustes wird durch diese Behandlungsform um die Hälfte reduziert.

Die Laserbehandlung ist nahezu schmerzlos, muss in den meisten Fällen aber wiederholt werden. Sie kann ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführt werden.

Heilungschancen

Eine Heilung von bereits eingetretenen Schädigungen durch eine diabetische Netzhauterkrankung ist nicht möglich. Es kann jedoch ein Stillstand der Krankheit und manchmal eine Verbesserung der Durchblutung der Netzhautgefäße erreicht werden. Je früher der Behandlungsbeginn, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

Grundvoraussetzung für die Heilung und besonders wichtig zur Vermeidung von Spätschäden ist die exakte Einstellung der Blutzuckerwerte und des Blutdrucks. Durch die Laserphotokoagulation kann bei 50% der Betroffenen eine Verschlechterung der Erkrankung verhindert werden. Sind bereits große Bereiche der Netzhaut nicht mehr durchblutet, so ist die die Prognose schlecht. Durch eine Operation des Glaskörpers (Vitrektomie) kann eine Glaskörperblutung und eine evtl. eintretende Netzhautabhebung behandelt werden. Die Netzhautfunktion kann somit in 60% der Fälle stabilisiert werden.

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Können Diabetes und Bluthochdruck am Auge erkannt werden?

Eine plötzlich auftretende Fehlsichtigkeit kann ein Hinweis auf verschiedene Krankheiten, z.B. auch auf Diabetes oder Bluthochdruck sein. So kann auch eine spät auftretende Kurzsichtigkeit ein Warnzeichen für eine erste Krankheit sein, da eine "normale" Kurzsichtigkeit in der Regel bereits im Schulalter entsteht.

Untersuchungen des Augenhintergrundes geben deutliche Hinweise auf krankhafte Veränderungen. Beispielsweise sind kleine Blutungen der Augengefäße, gestaute Äderchen oder kleine geplatzte Gefäße typische Anzeichen für Bluthochdruck.