Welche Linsenmodelle gibt es?

Derzeit finden vor allem zwei Modelle Anwendung:

Die ICL

ICL kommt aus dem englischen und steht für implantable contact lense. Bei der ICL handelt es sich um eine sog. Hinterkammerlinse, d.h. dass diese künstliche Zusatzlinse zwischen Iris und körpereigener Linse eingesetzt wird.

Die Verisyse-Linse

Die irisfixierte Verisyse-Linse wird wie die ICL zusätzlich zur körpereigenen Linse in das Auge eingesetzt. Im Gegensatz zur ICL-Hinterkammernlinse wird die Verisyse-Linse jedoch in die Vorderkammer, also zwischen Iris und Hornhaut, eingesetzt. Speziell gestaltete Häkchen verleihen dieser Linse an der Iris einen festen Halt.

Nur eine eingehende Voruntersuchung zeigt, welche Eigenschaften Ihr Auge hat und für welchen Linsentyp es geeignet ist.

Torische Linsen

Modell VerisyseTorische Linsen kommen dann zum Einsatz, wenn neben der zu korrigierenden Kurz- oder Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung (sog. Astigmatismus) vorliegt.

Sowohl die Hinterkammernlinse ICL als auch die Vorderkammernlinse Verisyse gibt es auch als torische Linsen.