Nach der Katarakt-Operation
Die Operation wird ambulant durchgeführt und Sie können, nach einer kurzen Phase der Erholung in unserem Wartebereich, nach Hause gehen.
Der Augenverband wird die erste Nacht hindurch getragen und bei der Kontrolle am nächsten Tag in unserer Praxis, ggf. in der Praxis Ihres zuweisenden Augenarztes, abgenommen. In aller Regel ist ab diesem Zeitpunkt kein Augenverband mehr notwendig.
In Abhängigkeit des Befundes erhalten Sie Augentropfen, die ab sofort regelmäßig getropft werden müssen sowie bestimmte Verhaltenshinweise. Z.B. sollte in jedem Fall vermieden werden, das frisch operierte Auge zu reiben oder Schmutz ans Auge zu bringen, ebenso sind körperliche Aktivitäten, die mit größerer Anstrengung verbunden sind, zu meiden. Eine leichte, beispielsweise versehentliche Berührung des Auges oder der tägliche Spaziergang stellen aber keine Probleme dar. Auch ist die Sorge vieler Patienten, möglicherweise zu viele Augentropfen zu verabreichen, unbegründet – es kann nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeit aufgenommen werden.
Normalerweise erfolgt der Heilungsverlauf einer Staroperation unproblematisch, die individuell erforderlichen Nachuntersuchungstermine stimmen wir mit Ihnen ab. In jedem Fall aber, in dem Sie glauben, „es stimmt etwas nicht“, sollten Sie unverzüglich einen Augenarzt aufsuchen!
Wie geht es weiter?
Vorausgesetzt, es liegen keine anderen Gründe (z.B. Makuladegeneration oder Grüner Star) vor, die das Sehen nachhaltig einschränken, tritt die Sehbesserung nach der Operation zügig ein.
Auch wenn die allermeisten Patienten gleich völlig beschwerdefrei sind und deutlich besser sehen, ist insgesamt von einer Heilphase von 4 – 6 Wochen auszugehen. Auch dann erst ist die Anpassung einer neuen Fern- und/oder Lesebrille sinnvoll, da anfänglich durch den Heilungsprozeß der Kunstlinse gewisse Refraktionsschwankungen normal sind.