Der Operationsablauf – wie wird die OP durchgeführt
Während der Operation liegen Sie (weitgehend) flach auf dem Rücken und werden mit sterilen Tüchern abgedeckt – Sie werden aber immer ausreichend Luft zum Atmen bekommen, auch wenn es Ihnen anfänglich etwas beengt vorkommen mag!
Das Auge wird von einer leichten Klammer aufgehalten, sämtliche Schritte werden vom Operateur unter einem Operationsmikroskops durchgeführt. Durch einen kleinen Schnitt in der Hornhautperipherie wird das Auge eröffnet. Dieser speziell angelegte Schnitt ist nur 2,3 – 3mm lang und bei OP-Ende selbstdichtend – eine Naht ist daher in aller Regel nicht notwendig.
Nach Eröffnung der Linsenhülle, der sog. Linsenvorderkapsel, wird deren Inhalt (der Linsenkern) mittels Ultraschall zerkleinert und portionsweise abgesaugt. Dieses Verfahren wird als Phakoemulsifikation bezeichnet. Dann noch verbliebene Rindenreste (Reste der äußeren Linsenanteile) werden mit einem Saug-Spül-Verfahren entfernt – es verbleibt lediglich die klare Linsenhülle im Auge. In diese hinein wird die Kunstlinse implantiert, welche in den allermeisten Fällen als sog. Faltlinse mit Spezialinstrumenten ebenfalls über den kleinen Hornhautschnitt eingeführt wird.
Bei Operationsende wird zum Schutz des Auges vor unbeabsichtigten Berührungen ein Augenverband angelegt.