Mögliche Risiken der LASEK/PRK
Heutzutage sind die beiden LASIK-Verfahren aufgrund des schnellen und schmerzfreien Heilungsverlaufs die bevorzugten Methoden. Bei Vorliegen bestimmter Kontraindikationen (z.B. zu dünne Hornhaut) kann jedoch das LASEK- oder PRK-Verfahren die richtige Methode sein. Die Entscheidung für oder gegen eine Behandlung liegt ganz bei Ihnen. Sie wird Ihnen aber umso leichter fallen, je besser Sie informiert sind. Auch wenn heutzutage das Risiko ernsthafter Komplikationen als sehr gering einzustufen ist (Komplikationsrate liegt unter 1%), möchten wir Sie im Rahmen einer umfassenden Aufklärung auch über mögliche Restrisiken aufklären. Im Rahmen der erforderlichen Voruntersuchungstermine werden wir auch Ihre individuellen Risiken eingehend mit Ihnen besprechen und Ihnen nur dann zu einem Eingriff raten, wenn Ihre Zielvorstellungen von der OP und Ihr individuelles Risikoprofil für einen solchen Eingriff sprechen. Für einen optimalen Heilungsverlauf ist auch Ihr Engagement gefordert: Darum bitten wir Sie, sich strikt an unsere Anweisungen nach der OP zu halten und die verabreichten Medikamente/Augentropfen gewissenhaft einzunehmen.
Keine Komplikation stellt die generell längere Heilungsphase bei der LASEK (ca. 10 Tage anstatt bei den LASIK-Verfahren 1 Tag) dar. Auch die während der Rehabilitationsphase auftretenden, heilungsbedingten Schmerzen sind als normal zu bewerten.
Folgende Komplikationen (Wahrscheinlichkeit unter 1%) können nach einem Eingriff auftreten:
- Infektion
- Entzündungsreaktionen während der Wundheilung
- Vernarbung der Hornhaut bei der PRK
- Trübung
- Trockenheitsgefühl
- Über- oder Unterkorrekturen
- Einwachsen der oberflächlichen Hornhautschicht (Epithel) bei der LASEK
- Fältelung des Hornhautdeckelchens (Flap) bei der LASEK