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Augenärzte Pforzheim Dr. Haug Dr. Schweiker Dr. Thomas

PRK und LASEK

Mögliche Alternativen zur LASIK: PRK und LASEK

Kommt beispielsweise eines der beiden LASIK-Verfahren aufgrund Vorliegen bestimmter Kontraindikationen (z.B. zu geringe Hornhautdicke) nicht in Betracht, so können eine PRK oder die LASEK sinnvolle Alternativen sein. Beide Verfahren sind ebenfalls der refraktiven Augenlaserchirurgie zuzuordnen.

Ziel der PRK-/LASEK-Behandlung

Scharfes Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen

Der Weg zum Ziel

Während bei den beiden LASIK-Verfahren das Deckhäutchen mit Hilfe eines hochpräzisen Trenngerätes (Femtosekundenlaser oder Mikrokeratom) mitsamt der obersten – wenige hundertstel mm dicken – Hornhautschicht von der restlichen Hornhaut abgehoben wird, wird bei der LASEK das Deckhäutchen (Epithel) mit einer speziellen Flüssigkeit aufgeweicht und als komplettes Läppchen beiseite geschoben.

Die PRK unterscheidet sich von der LASEK dadurch, dass das Epithel entfernt wird. Nach erfolgtem Laserabtrag wird das Auge mit einer Kontaktlinse abgedeckt, bis sich das Epithel wieder geschlossen hat. Daraus ergeben sich gegenüber der LASEK u.a. eine längere Heilungsphase und eine höhere nachoperative Schmerzempfindung.  

Das Ergebnis für Ihre Augen

Ein gesundes Zusammenspiel zwischen den "Hauptakteuren des Sehens" (Hornhaut, Linse und Netzhaut), jedoch mit längerer Rehabilitationszeit als bei den LASIK-Verfahren.

Gut zu wissen

Die PRK ist die "Mutter" der LASIK-Methode und wird seit 1987 als Behandlungsmethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten mit dem Excimer-Laser angewandt. Weltweit wurden ca. 3 Mio. PRK-Behandlungen durchgeführt.

Einsatzbereich LASEK/PRK

  • Kurzsichtigkeit: bis ca. -6 dpt.
  • Weitsichtigkeit: nicht möglich
  • Hornhautverkrümmung: bis ca. -5 dpt.